Bautagebuch

Studentisches Wohnen Friedrich-Ebert-Straße / Wilhelm-Schiffer-Straße


An dieser Stelle berichten wir ab sofort über unser neues Bauvorhaben auf der Friedrich-Ebert-Straße / Wilhelm-Schiffer-Straße.

Unter dem Titel "Experimenteller Wohnungsbau / Studentisches Wohnen in Mönchengladbach-Rheydt", entstehen hier künftig ca. 100 Wohneinheiten für Studenten, öffentlich geförderte Wohnungen, Gewerbeeinheiten sowie ein Standort für die Volkshochschule und die Musikschule Mönchengladbach.

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September 2018: Kampfmittelsondierungsbohrungen, 2. Phase

Erneut müssen Kampfmittelsondierungsbohrungen durchgeführt werden. Diese dienen zur Vorbereitung der anstehenden Pfahlgründung. Rund 150 Pfähle werden nach der Prüfung als Gründung für das entstehende Gebäude in den Boden eingebracht.

August 2018: Planum für Pfahlgründung fertig gestellt.

Das Planum für die Pfahlgründung ist nun fertig gestellt. Im nächsten Schritt werden
ca. 150 Sondierungsbohrungen für eine erneute Kampfmitteluntersuchung, nun für die 150 Pfähle auf denen das Gebäude gegründet wird, durchgeführt.

Juli 2018: Sommertour des GdW-Präsidenten

GdW Präsident Axel Gedaschko informierte sich über das Kreisbau-Projekt „Experimentelles Wohnen“ an der Friedrich-Ebert-Straße


Besser konnte nicht dokumentiert werden, dass es auf der Baustelle der Kreisbau AG an Friedrich-Ebert-Straße und Wilhelm-Schiffer-Ring in der Rheydter Innenstadt jetzt ernst wird: Als Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Kreisbau-Vorstand Hans-Jürgen Meisen dem Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW), Axel Gedaschko, vor rund 40 Gästen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Verwaltung und Wirtschaft das Bauvorhaben und das dahinter stehende Quartiersentwicklungskonzept vorstellten, rollte ein schwerer Betonmischer auf die Baustelle, um neues Material zu liefern.

Gedaschko, der auf der Berliner Bühne die Interessen von rund 3.000 Wohnungs- und Immobilienunternehmen gegenüber Politik, Wirtschaft und Medien vertritt, war an den Niederrhein gekommen, um sich eine Reihe von Wohnungsbauprojekten anzuschauen und hat dafür neben anderen das "Studentische Wohnen" in der Rheydter City ausgewählt. Und dies nicht ohne Grund. Gedaschko: "Nach Jahren der Stagnation und Bestandspflege, bei denen die Wohnungsunternehmen allenfalls mit Balkonmodernisierung und energetischen Sanierungen glänzten, wird jetzt auch wieder neu gebaut. Die Wohnungswirtschaft nimmt dabei vor allem Standorte in den Blick, die am Rande der großen und hochpreisigen Ballungsräume liegen. Die Entwicklung in Mönchengladbach und die Baustelle, auf der wir hier stehen, ist dafür ein Paradebeispiel."


An der Friedrich-Ebert-Straße, nur wenige hundert Meter von der Hochschule Niederrhein entfernt, entstehen Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 5.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche. Sie bieten Platz für 77 Apartments, 18 WG-Plätze, 20 Wohnungen, mehrere Gewerbeeinheiten – und nicht zuletzt Zweigstellen der Volkshochschule und Musikschule, die nach Fertigstellung ihren nicht mehr zeitgemäßen Standort im City-Haus an der Hauptstraße verlassen. Rund 11 Millionen Euro investiert das städtische Wohnungsbauunternehmen in das Projekt – inklusive der rund 6,4 Millionen Euro, die aus den Förderprogrammen des Landes NRW zur Verfügung stehen.


"Mit dem Neubau wollen wir mehr erreichen, als günstigen Wohnraum für Studierende in Hochschulnähe zu schaffen. Das Projekt soll und wird gleichzeitig dazu beitragen, frischen Wind und studentisches Leben in die mit Leerstand und Strukturproblemen kämpfende Rheydter Innenstadt zu bringen. Damit fügt es sich nahtlos in die Maßnahmen der ‚Sozialen Stadt Rheydt‘ ein", betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.


Auf der Baustelle laufen inzwischen die Verbauarbeiten, nachdem die aufwendige Kampfmittelsondierung ohne Bombenfunde abgeschlossen werden konnte. Bevor die Baugrube ausgehoben werden kann wird derzeit ein Betonpfahlwand errichtet, die den höhergelegen Teil des Geländes stützt.


Damit die Studenten-WG’s und Apartments auch den Bedürfnissen der Studierenden entsprechen, haben schon vor einiger Zeit 15 Studierende eine Befragung durchgeführt und ein maßgeschneidertes Konzept für die späteren Nutzer entwickelt. Die wünschen sich neben dem nackten Wohnraum auch zusätzliche Leistungen vom Hausmeisterdienst bis zum Wäscheservice und Gemeinschaftsflächen wie zum Beispiel Lounges, Foodcourts oder Partylocations. Und passende Namen für diese Art des studentischen Wohnens gibt es auch bereits: "MAMA 2.0" und "ALL INN" sind zwei der vorgeschlagenen Titel für das Konzept.

Auf dem Foto v.l.:
Ralf Kremer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kreisbau AG
Hans-Jürgen Meisen, Vorstand Kreisbau AG
Armin Bruder, Schulleiter Franz-Meyers-Gymnasium
Axel Gedaschko, Präsident GdW
Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach
Alexander Rychter, VdW Verbanddirektor

Juli 2018: Kunst für den Bauzaun - kommt an den Bauzaun

Rückblick: Im Rahmen der Kooperation von Kreisbau AG und Franz-Meyers-Gymnasium, hat der Kunstkurs der 8. Klasse Holzelemente für den Bauzaun des Bauvorhabens Friedrich-Ebert-Straße / Wilhelm-Schiffer-Straße (Studentisches Wohnen) künstlerisch gestaltet.

Rechtzeitig vor den Ferien und der Sommertour des Verbandspräsidenten des VDW, am 18.07.2018, konnten die fertig gestellten Elemente nun der Kreisbau übergeben werden. Im nächsten Schritt werden die 4 großen Bilder nun am Bauzaun des BV Studentisches Wohnen angebracht.

Auf dem Foto (mit den Schülerinnen und Schülern des FMG) v.l.: Hans-Jürgen Meisen (Vorstand Kreisbau AG), Christian Heinen (Prokurist Kreisbau AG), Armin Bruder (Schulleiter FMG)


Juli 2018: Verbauarbeiten beginnen

Nachdem die Sicherheitsdetektion der Bohrlöcher ohne Kampfmittelfunde abgeschlossen werden konnten, kann nun mit den Verbauarbeiten begonnen werden. Hierbei werden zunächst die Pfahlträger eingebohrt. Im oberen Bereich muss eine Betonpfahlwand das Gelände stützen. 

Mai 2018: Verdachtsfälle bei der Sicherheitsdetektion

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat bei der Sicherheitsdetektion der Bohrlöcher für den Verbau Verdachtsfälle festgestellt. Diese machen weitere Überprüfungsmaßnahmen erforderlich. Dazu finden aktuell Suchschachtungen an den Verdachtspunkten statt.

April 2018: Kunst für den Bauzaun

Im Rahmen der Kooperation von Kreisbau AG und Franz-Meyers-Gymnasium, wird der Kunstkurs der 8. Klasse, unter der Leitung von Frau Grzybowski, den Bauzaun des Bauvorhabens Friedrich-Ebert-Straße / Wilhelm-Schiffer-Straße (Studentisches Wohnen) künstlerisch gestalten.

Diese Form der künstlerischen Arbeit ist nicht nur für die Kreisbau AG ein neuer und kreativer Weg der Baustellengestaltung. Auch für die Schüler bringt die Aufgabe neue Anforderungen. Arbeiten in einem solch großen Format (ca. 2x4 Meter pro Stück) entsprechen nicht dem „normalen“ Lehrplan. Unter dem Thema Schrift / Graffiti, konnte jedoch eine unterrichtsmäßige Anbindung an erfolgen.

Das Franz-Meyers-Gymnasium ist Europa-Schule – dementsprechend fiel auch die Themenwahl für das Kunstprojekt nicht schwer: EUROPA! Jeder Schüler hat sich für ein europäisches Land entschieden und setzt die Schreibweise des Landesnamens künstlerisch um.

April 2018: Sondierungsbohrungen Kampfmitteluntersuchung

Im Rahmen der Bauvorbereitungsarbeiten, werden aktuell die Sondierungsbohrungen für die Kampfmitteluntersuchung (verbliebene Sprengmittel aus dem 2. Weltkrieg)  des Kampfmittelräumdienstes durchgeführt.

Dezember 2017: Baugenehmigungen durch FB Bauordnung erteilt.

Eine Reihe von Problemen musste auf dem bisherigen Weg des Bauvorhabens „Studentisches Wohnen Friedrich-Ebert-Straße / Wilhelm-Schiffer-Straße“ gemeistert werden.

Ein weiterer Meilenstein ist nun erreicht! Nach Zusage der Fördermittel i.H.v.
6,3 Mio. € Anfang Dezember 2017, konnten Kreisbau-Vorstand Hans-Jürgen Meisen und Technischer Leiter Berno Hamacher nun die Baugenehmigungen, erteilt durch den Fachbereich Bauordnung der Stadt Mönchengladbach, entgegen nehmen.

Der weitere Weg kann nun beschritten und die Baumaßnahme zielgerichtet fortgeführt werden.

Dezember 2017: Hausanschlüsse und Straßenbeleuchtung

Die Hausanschlüsse des Nachbarhauses unseres Bauvorhabens (Kloetersgasse 15), das zuvor über die mittlerweile nicht mehr existierende Kloetersgasse versorgt wurde, müssen neu hergestellt und angeschlossen werden.

Ferner muss die vorhandene Straßenbeleuchtung auf der Friedrich-Ebert-Straße für die Verbauarbeiten umgesetzt werden.

Oktober und November 2017: Rückbau Versorgungsanschlüsse

Um mit den Erdarbeiten zu beginnen, müssen die Gas-, Wasser-, Strom und Telefonanschlüsse der abgerissenen Objekte an der Klötersgasse zurückgebaut werden (siehe Foto). Bevor dann mit Verbau und Pfahlgründung begonnen werden kann, wird das das Areal durch den Kampfmittelräumdienst auf Sprengmittel im Erdreich (aus dem 2. Weltkrieg) untersucht.

August und September 2017: Bauvorbereitung

Nachdem das Baugebiet nun in Gänze erschlossen ist, können im nächsten Schritt die unmittelbaren Bauvorbereitungen eingeleitet werden.

Juni 2017: Rodungsarbeiten

Nach unkomplizierte Einigung mit einem Nachbarn des Bauvorhabens, konnte ein Teil dessen Grundstücks dem Baugebiet hinzugefügt werden und mit den ersten Rodungsarbeiten begonnen werden.

März und April 2017: Vorbereitende Arbeiten

Im Zeitraum vom 10.03.2017 bis zum 10.04.2017 wurden die beiden noch bestehenden Objekte Klötersgasse 12 und Friedrich-Ebert-Straße 65 entkernt und vollständig abgerissen.

Im nächsten Schritt wird das Baugrundstück nun durch den Kampfmittelräumdienst auf eventuell im Erdreich befindliche Sprengmittel (z.B. Bomben aus den zweiten Weltkrieg) untersucht.


Mitglied der Wohnungswirtschaft Deutschaland