Die Geschichte der Kreisbau


1926
Am 6. Februar 1926 gründete der Landkreis Gladbach mit den zugehörigen Städten und Gemeinden die "Gemeinnützige Aktienbau-Gesellschaft des Kreises Gladbach" mit dem Ziel: "Schaffung gesunder und preiswerter Wohnungen für die minderbemittelte Bevölkerung unter Wahrung einer einwandfreien Bauweise in der Stadt und auf dem Lande."

1929
Nach mehr als 100-jährigem Bestehen wird der Kreis Gladbach am 01.08.1929 aufgelöst. Als Folge der kommunalen Neuordnung wird der Name der Gesellschaft geändert in "Gemeinnützige Kreisbau AG Gladbach in Gladbach-Rheydt". Bis 1929 hatte man 152 Wohnhäuser mit 324 Wohnungen errichtet.

1939-1949
Die Gesellschaft besitzt im 2. Weltkrieg 179 Wohnhäuser mit 396 Wohnungen. Durch Kriegseinwirkung werden Wohnhäuser zerstört. Zahlreiche Häuser erhalten durch Spreng- und Brandbomben Teilschäden. Die Kriegsschäden an den Häusern werden im Rahmen des Möglichen so schnell behoben, dass am 01.12.1949 Mietausfälle infolge des Krieges nicht mehr bestehen.

1950
Wiederaufnahme der Bautätigkeit nach dem 2. Weltkrieg.

1956
Die Gesellschaft bewirtschaftet 560 eigene Wohnungen.

1965
Die Städte Mönchengladbach und Viersen scheiden im Jahre 1965 aus der Aktiengesellschaft aus, dadurch schrumpfen Kapital und Anzahl der bewirtschafteten Wohnungen erheblich.

1975-1976
Zum 50-jährigen Jubiläum zieht die Kreisbau in die ersten eigenen Geschäftsräume an der Borrengasse ein. Außerdem wurde der Kreisbau AG das Jubiläumsschild für besondere Verdienste im Wohnungsbau von der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft verliehen. Im Jubiläumsjahr betreut die Kreisbau insgesamt rd. 1.300 Wohnungen.

Von 1987-1998 konnte die Kreisbau AG sechs Kindergärten errichten und an die Stadt Mönchengladbach übergeben.

1990
Zum 65-jährigen Bestehen zieht die Kreisbau in Rekordzeit von nur eineinhalb Tagen in das neue Verwaltungsgebäude auf dem Nellessenweg 10 ein. Außerdem eröffnet die moderne Ladenpassage am Rheydter Ring. Zum 65. Geburtstag befinden sich rd. 1.500 Wohnungen im Bestand der Kreisbau.

1993
Auf der Friedhofstraße baut die Gesellschaft, in Verbindung mit einem Service-Haus, 16 behindertengerechte Wohnungen.

1995
Der moderne Gastronomie-Pavillon auf dem Marktplatz in Odenkirchen wird fertiggestellt und das Modellbauvorhaben Steinfelder Straße / Reststrauch mit insgesamt 47 Wohnungen ist bezugsfertig.

1998
Der 2. Gastronomie-Pavillion folgt. In exponierter Lage auf dem Konstantinplatz eröffnet ein neuer Treffpunkt für die Bürger aus Giesenkirchen und Umgebung.

2000
Die Friedenskirche wird fertiggestellt und ist bezugsfertig. Ein Ausnahme-Projekt wird damit erfolgreich abgeschlossen. Erstmalig in Mönchengladbach wurde eine Kirche in ein Wohnhaus um genutzt.

2001
Die Kreisbau AG feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Pünktlich zum Jubiläum wird das Objekt Dömgesstraße/Konstantinstraße vis-a-vis zum Firmensitz fertiggestellt. Im Jubiläumsjahr betreut die Gesellschaft insgesamt rd. 1.650 Wohneinheiten.

2004
Zum ersten Mal wird ein Vorhaben- und Erschließungsplan mit dem Bauvorhaben "Wohnen am Beller Bach" umgesetzt. Dort entstehen 48 Einfamilienhäuser, 7 Eigentumswohnungen und 30 Mietwohnungen.

2006
Die ersten Objekte im Baugebiet am Beller Bach werden fertiggestellt und von Mietern und Erwerbern bezogen. Im gleichen Jahr feiert die Gesellschaft ihren 80. Geburtstag. Der Bestand im Jahr 2006: rd. 1.700 Wohneinheiten.

2008
Der langjährige Vorstand Werner Wolf verabschiedet sich in den verdienten Ruhestand. Geschäftsführer Hans-Jürgen Meisen wird vom Aufsichtsrat in das Vorstandsamt gewählt. In diesem Jahr wird auf der Lorenz-Görtz-Straße ein besonderes Bauvorhaben fertiggestellt: Vier Einfamilienhäuser werden auf eine Senioren-Wohngemeinschaft „aufgesetzt“. In Mönchengladbach ein bis hierhin einmaliges Konzept.

2011
Erster Spatenstich für das beispielhafte Bauvorhaben auf der Dammer Straße in Neuwerk. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Hephata entsteht ein Wohnhaus mit einer Wohngemeinschaft für Menschen mit körperlicher Behinderung und 14 barrierefreien Wohnungen.

2013
Nach 2-jähriger Komplett-Modernisierung öffnet der Ratskeller in Giesenkirchen wieder seine Pforten. Eines der traditionsreichsten Gasthäuser im Ort erstrahlt in neuem Glanz, nachdem die Kreisbau es im Jahre 2010 erwerben konnte. Die Bebauung an der Dömgesstraße / Konstantinstraße kann auf diesem Wege um ein besonderes Objekt erweitert werden.

2014
Für das Bauvorhaben „Studentisches Wohnen“ auf der Friedrich-Ebert-Straße wird in einem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb ein Architekturbüro gesucht. Das Büro „Auerhammer Wohlrab Architekten“ aus München kann sich mit seinem Entwurf gegen die nationale und internationale Konkurrenz durchsetzen. Der Baubeginn ist für 2016 vorgesehen.

2015
Das Wohngebiet „Ahrener Feld“ feiert seinen 50. Geburtstag. Standesgemäß wird dieses Fest im August mit allen Bewohnern gefeiert.

2016
Die Kreisbau wird 90! Zurzeit betreuen 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ca. 2100 Wohnungen in Mönchengladbach.

Mitglied der Wohnungswirtschaft Deutschaland

 

 

Eine Initiative der Stadt Mönchengladbach